Meine 2. Rundreise in Alaska

Reiseblog von Renate Niederbichler

Es gibt viele Möglichkeiten, Alaska zu bereisen:

Das Land ist sehr groß und es gibt viele schöne Reisevarianten

Man kann Alaska sehr gut mit dem Mietwagen oder Wohnmobil erkunden. Die Straßen sind gut befahrbar, für manche Regionen empfiehlt sich ein Allradauto.

Sehr beeindruckend sind Schiffsreisen entlang der Küste von Vancouver bis Seward, es gibt viel zu sehen bei dieser  einmaligen Seereise: Wunderschöne Fjordlandschaften, Wale, Seelöwen, Kalbende Gletscher und hübsche Städtchen.

Außerdem bieten sehr viele Reiseveranstalter Gruppenreisen in verschiedener Form an.

 

Aufgrund unserer umfassenden Alaska-Erfahrung können wir Sie zu diesem Reiseziel sehr gut beraten und buchen.
 

 

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Alaska, Traumziel für Individualisten und Naturliebhaber

Reise im Mietwagen ab/bis Anchorage/Renate Niederbichler 2018

Die Anreise war sehr einfach: Nonstop-Flüge werden mehrmals wöchentlich mit Condor angeboten. 
Nach etwa 10 Stunden landen wir in Anchorage.

Gleich am nächsten Morgen geht es los. Unser erstes Ziel ist der Denali Nationalpark. Entlang den Ufern des mächtigen Susitna Rivers fahren wir nach Norden und schon bald ist er zu sehen:  Denali - der Hohe- so nennen ihn die Ureinwohner, mit 6194 Metern der höchste Berg Nordamerikas. Man sieht ihn angeblich nur 20 Mal im Jahr. Wir haben zwei Tage lang Glück, er zeigt sich uns in voller Pracht und bei strahlendem Sonnenschein.

Ein Shuttle-Bussystem bringt alle Besucher durch den Park, unser erfahrener Guide und diverse Ausstiege garantieren einen ungetrübten Landschaftsgenuss und viele Tierbeobachtungen: Gryzzle-Bären, Elche, Karibus, Dalschafe und vieles mehr.

 

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Es geht weiter nach Norden,  Fairbanks ist unser nächstes Ziel. Nördlich karg, eher schmucklos, aber
mit einem beeindruckenden Museum of North und einem Botanischen Garten, den man an dieser Stelle nicht vermutet hätte.

Wir wenden uns wieder nach Süden,  treffen auf die 1.280 km lange Trans Alaska Pipeline, die Öl vom
Nordpolarmeer bis zum eisfreien Hafen von Valdez befördert. 

Wir übernachten in Old Town Copper Center.  Sehr einfach, dafür aber authentisch, keine Kettenhotels, keine großen Motels, kein Kaffee zum Frühstück...aber auch kein Problem, die nette Frau im Nachbarhaus hat eine Kaffeekanne. Tankstelle? Ja schon, auch die sieht etwas anders aus als wir es gewohnt sind.

Wir werden entschädigt durch grandiose Ausblicke auf die Berge des Wrangell-St. Elias Nationalparks.

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Auf der Fahrt nach Anchorage sehen wir zahllose Flüsse, Seen und Gletscherzungen.

Wir kommen nach Anchorage, eine lebhafte Stadt, mit etwa 300.000 Einwohnern , die etwa 100 Sprachen sprechen. Die große Vielfalt der Einwohner garantiert viele unterschiedliche Kunst- und Kulturangebote und eine einzigartige Lokalszene.

Nach einer Übernachtung geht es weiter  in das Hafenstädtchen Seward, umgeben von den Kenai Mountains. Angeblich eine tolle Landschaft, aber leider hat uns an dem Tag das Wetterglück verlassen. Wir sehen…nichts.

Der nächste Tag bringt wieder Sonne und eine einmalige Bootstour in den Kenai Fjords-Nationalpark: Gletscher, Eisschollen, Wale, Seehunde, Robben, das ganze Programm zeigt sich uns.

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Unser letzter Programmpunkt führt uns auf die Kenai-Halbinsel. 

Zwar ist die Landschaft wunderschön, aber deshalb fahren die wenigsten Besucher hierher. Der Hauptgrund ist das Angeln. Heilbutt und Lachse stehen von Frühsommer bis Herbst auf dem Programm und dazu kommen viele Tausende Menschen nach Alaska.

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